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To Err Night - Science (TENS): Kritisches Feedback verarbeiten

Donnerstag, 18. Juni 2020, ab 16:00 Uhr

Wer wochen-, monate- oder jahrelang an einem Thema gearbeitet hat, freut sich, wenn endlich das Ergebnis vorliegt. Der Artikel ist eingereicht, der Vortrag für eine Tagung angenommen, das Kapitel der Dissertation oder vielleicht auch die ganze Dissertation sind geschrieben. Endlich geschafft!

Auf große Erleichterung folgt dann gespannte Erwartung, was reviewer, Betreuer*innen oder andere Expert*innen zu sagen haben.
Wer ist dann nicht enttäuscht, wenn die ersehnten Kommentare kritisch ausfallen und lauter Einwände erhoben werden?

Obwohl wir wissen, dass wir ohne Kritik in der Wissenschaft nicht vorwärtskommen - kritisches Feedback wirkt im ersten Moment wie eine kalte Dusche. Souverän damit umzugehen und es zur Verbesserung der eigenen Arbeit zu nutzen, ist ein hoher Anspruch.

Wie aber schafft man das konkret?

Wie verarbeitet man die eigene Enttäuschung, wie unterscheidet man berechtigte von unberechtigter Kritik, und vor allem: Wie antworte ich im Fall der Fälle denn auf skeptische Rückfragen zum eigenen Vortrag? Wie gehe ich mit Einwänden der eigenen Betreuer*innen um und wie erst mit kritischen Kommentaren von reviewern, wenn mein Artikel gerade auseinandergenommen wird? Und nicht zuletzt am entscheidenden Tag der Disputation: Wie verteidige ich meine Dissertation seriös und überzeugend, wenn es zu Diskussionen kommt?

„Kritisches Feedback verarbeiten“...

... ist deshalb das Motto der nächsten To Err Night – Science (TENS) am 18. Juni 2019, 16:00-19:00 Uhr, zu der wir Sie herzlich einladen.

Was ist die To Err Night – Science (TENS)?

TENS will offene Fehlerkultur in der Wissenschaft fördern, denn eine offene Fehlerkultur regt eine frühe und offene Kommunikation über Fehler an. Dies macht es möglich, Fehler schneller zu erkennen und konstruktiv aus Fehlern zu lernen. Das ist Ziel von TENS: Über Fehler reden, Fehler akzeptieren und sie analysieren.

Wo und Wie?

Fehler passieren, trotz oder gerade in Zeiten von Corona und Kontaktsperre.
Obwohl wir hoffen, dass die To Err Night im Juni wieder wie gewohnt als Präsenzveranstaltung mit anschließendem informellen Ausklang stattfinden kann: Welches Format wäre notfalls besser für einen Probelauf per Videokonferenz geeignet als ein Abend zur Fehlerkultur?

Ohne Kontaktsperre: Sitzungszimmer des Dekanats, Raum 0.105, HF-Hauptgebäude, EG, Gronewaldstraße 2, 50931 Köln.

Bei Kontaktsperre:  Per Zoom-Videokonferenz. Informationen zur Teilnahme über Zoom erhalten die angemeldeten Teilnehmenden dann per E-Mail-Rundschreiben.

Was passiert am 18. Juni?

Das Programm für den 18. Juni:

  • Kurze Einführung durch Prof. Dr. Jutta Stahl zum Thema Fehlerkultur
  • Erfahrungen der Teilnehmenden mit kritischem Feedback
  • Gemeinsame Arbeit und Diskussion
  • Ab 19:00 Uhr: Kritisches Feedback praktisch: Was fehlt und was stört an der To Err Night? Wie geht es weiter?
  • Ab 19:15 Uhr: Bei Wegfall der Kontaktsperre gemeinsamer Ausklang als Picknick mit Hotdogs und Getränken vor dem HF-Hauptgebäude

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf spannende Diskussionen über den Umgang mit kritischem Feedback in der Wissenschaft!

 „Aktiv“ oder „passiv“ – Wie können Sie mitmachen?

Wenn Sie Lust haben, selbst einen Schritt in die offene Fehlerkultur zu tun, mit einem kurzen Einzelbeitrag (ca. 15-20 min.) anderen davon zu berichten und mit ihnen darüber zu diskutieren, wie man solche Tiefschläge meistern kann, freuen wir uns besonders.
Um Näheres zu Ihrem möglichen Beitrag zu besprechen bzw. Fragen zu klären, wenden Sie sich in diesem Fall bitte direkt an Jutta Stahl (jutta.stahlSpamProtectionuni-koeln.de).

Wenn Sie lieber ohne eigenen Bericht teilnehmen und mitdiskutieren möchten, freuen wir uns auf Ihre Anmeldung unter: Graduiertenschule-HFSpamProtectionuni-koeln.de.

Egal, ob als Teilnehmer*in oder sogar mit einem eigenen Beitrag – eines ist sicher: Über Fehler und Scheitern zu sprechen ist keine Blamage, sondern ein Weg, es beim nächsten Mal besser zu machen!