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Informationsveranstaltung „Promovieren mit Stipendium“

Expert*innen-Gespräch mit Fragen und Diskussion
Montag, 6. Juli 2026, 14:30-16:00 Uhr (online)

Viele Promotionen finden im Kontext größerer Forschungsprojekte statt, aber viele Projekte entstehen auch aus individuellen fachlichen Interessen, weil wir ein Thema finden, das uns fasziniert, oder, wie manche behaupten, weil das Thema sie gefunden hat.
Den Rahmen für das eigentliche Promovieren – intellektuell, finanziell, aber auch akademisch-sozial - müssen gerade diese Promovierenden oft erst noch für sich finden.

Neben einer wissenschaftlichen Mitarbeitenden-Stelle ist das Stipendium mit nicht ganz 20 % aller Promotionen ein besonders relevantes Format zur Förderung von (Individual-)Promotionen, und hierbei kommt den 13 Begabtenförderungswerken die Hauptrolle zu.

Promotionsentschlossene und Promotions-Anfänger*innen aus der Humanwissenschaftlichen Fakultät und ihren Nachbar-Fakultäten, die sich für ein Stipendium interessieren, möchte diese Veranstaltung ansprechen:

Sie soll allgemeine Informationen über die Promotionsstipendien der 13 Förderwerke kombinieren mit gezielten Einblicken nicht nur in die finanziellen und organisatorischen, sondern auch in die sog. ideellen Rahmenbedingungen des Promovierens mit Stipendium.

Was das Promotionsstipendium eines Begabtenförderungswerks Ihnen bieten kann, welche generellen Erwartungen an die Stipendiat*innen bestehen und welchen Stellenwert ein Promotionsstipendium für Ihren akademischen oder außerakademischen Lebenslauf haben kann, erfahren Sie dabei aus der „Insider-Perspektive“:

PD Dr. Falk Müller vertritt die Perspektive eines der konfessionell geprägten Begabtenförderungswerke:
Er ist studierter Physiker und promovierter und habilitierter Wissenschaftshistoriker mit einem Schwerpunkt in der Geschichte der Technischen und Naturwissenschaften.
Nach wissenschaftlichen Forschungs- und Leitungstätigkeiten an Forschungseinrichtungen und Universitäten in Berlin, Halle und Frankfurt a. M. ist er Studienleiter im Bereich Forschungsförderung des Evangelischen Studienwerks Villigst e. V., dem Förderwerk der evangelischen Kirchen in Deutschland.

Dr. Yvonne Wechuli ist Alumna der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und hat Promotionserfahrung sowohl im Kontext ihres Promotionsstipendiums (2017-2021) als auch im Kontext einer Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin. 
Sie hat an der TU Dortmund Rehabilitationspädagogik und Rehabilitationswissenschaften studiert und wurde 2024 an der Humanwissenschaftlichen Fakultät mit einer Dissertation zum Thema Affekt und Emotionen im Kontext von Behinderung / Nicht-Behinderung promoviert.
Seit 2021 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Behinderung, Inklusion und soziale Teilhabe am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel, wo sie in den vergangenen Semestern auch die Vertretungsprofessur innehatte.

Dr.:in Claudia Nikodem ist Vertrauensdozentin der sozialdemokratisch ausgerichteten Friedrich Ebert-Stiftung und in dieser Funktion Mittlerin zwischen Geförderten und Förderwerk.
Sie hat Pädagogik, Soziologie und Psychologie studiert und sowohl als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität als auch in leitender Funktion in der außeruniversitären Jugendbildung gearbeitet.
Sie wurde 2003 mit einer Dissertation zu Inklusions-und Exklusionsverfahren am Beispiel des Arbeitsmarktes eines Kölner Stadtteils im Fach Soziologie promoviert und ist seit 2004 als Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät tätig.

In einem moderierten Rundgespräch von ca. 45 min. werden Falk Müller, Yvonne Wechuli und Claudia Nikodem das Promotionsstipendium und seine wesentlichen finanziellen aber auch ideellen Elemente aus verschiedenen Perspektiven vorstellen; im Anschluss haben Sie als Teilnehmende für ca. 45. Min. Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und mit den Expert*innen zu diskutieren.

Wo: 

Online, per Zoom-Meeting.
Die Zugangsdaten zu dem Meeting erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung

Anmeldung: 

Wir bitten Sie um eine formlose aber verbindliche Anmeldung per E-Mail an Graduiertenschule-HF(at)uni-koeln(dot)de.